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Sugaring – kleine Dienstleistung – hohe Studioumsätze?

Sugaring
Was ist dran am süßen Boom?

Zugegeben: auf den ersten Blick ist Enthaarung in Kosmetikstudios eine eher kleinere Dienstleistung mit - so scheint es zumindest  – auch eher „kleineren“ Umsätzen. Aber in den letzten Jahren entwickelte sich auf dem Enthaarungsmarkt eine Methode offensichtlich zum wahren Umsatzgaranten: Sugaring mit orientalischer, natürlicher Zuckerpaste.
Eine der Protagonistinnen, Hala Schekar Chefin Dagmar Schwab erläutert was dran ist am süßen Geschäft und wie es funktioniert.


Dagmar SchwabManchmal sind die „alten“ Dinge doch die besten,  der rasante Aufstieg der Enthaarungsmethode mit orientalischer Zuckerpaste lässt dies zumindest stark vermuten.
Die Entwicklung der letzten 8 – 10 Jahre zeigt deutlich die Wende vom Wachsen zum Zuckern und die Gründe sind  mehrschichtig. Zum einen hat sich das Bio- und Umweltbewusstsein auch in der Kosmetikindustrie gewandelt und die Kundinnen legen immer größeren Wert auf natürliche Produkte, Nachhaltigkeit und Umweltschonung.


Zum zweiten: haarlos ist „in“ – bei Frauen gilt dieser Modetrend ja schon seit Jahrzehnten und ist nichts Neues. Haare im Gesicht, unter den Achseln,  und an den Beinen von Frauen gelten lange schon als unansehnlich und wenig attraktiv. Deshalb war und ist die weibliche Kundengruppe eine konstant wachsende Größe und es geht fast „wie von selbst“, diese Dienstleistung an die Frau zu bringen.


Hannelore Vohs-Skrabek, erfahrene PR-Referentin der Beauty-Branche bringt es auf den Punkt: „Kaum eine Dienstleistung lässt sich leichter verkaufen, als das Sugaring. Jede Frau will es und braucht es – und das Beste: Immer wieder -  alle drei Wochen! Bei jeder Kabinen-Behandlung ist Sugaring ohne große Verkaufsgespräche oder Sonstiges anzuwenden, denn das Entfernen der lästigen Härchen gehört unbedingt zum Grundprogramm“.


In der Tat: Der Weg vom Entfernen des unschönen „Damenbärtchens“ zur Enthaarung der Achseln, Bikinizone und Beine ist dann nicht mehr weit. Hat die Kundin einmal erlebt, wie sanft und angenehm diese Methode verläuft und vor allem, wie weich und gepflegt ihre Haut sich anschließend anfühlt,  ist sie  überzeugt und begeistert.


Abziehen.JPGDie Vorteile der Methode liegen auf der Hand: die Zuckerpaste wird in Wuchsrichtung abgezogen und ist somit fast schmerzlos. Entgegen des bisher weit verbreiteten waxing entstehen nachher keine unschönen Rötungen oder wie häufig nach Warmwachs – keinerlei brennende Schmerzen. Das Beste bei dieser Methode ist aber die langanhaltende Wirkung – da kaum Härchen abbrechen und zu 99% die Proteinstrukturen im Haarbalg freiliegen, können die nach der Behandlung aufgetragenen Enzyme eine Spaltung der Proteinstrukturen bewirken und so die Haarfollikel stark angreifen bis sogar zerstören. Der Haarwuchs wird immer weniger und bleibt irgendwann sogar weitestgehend weg.

 

Relativ neu hingegen ist die Zielgruppe „Mann“ im haarlosen Geschäft. Waren früher Brusthaare das Attribut eines echten Kerls rollen Frauen heutzutage mit den Augen und schütteln sich bei der Vorstellung behaarter Partner… Diesen Trend machte sich Dagmar Schwab natürlich  zunutze. Sie setzte von Anfang an stark auch auf die männliche Kundengruppe und der Erfolg stellte sich so schnell ein, dass es heute vermehrt sogar reine Sugaring-Studios gibt, die Umsätze erreichen, die viele dieser „kleinen Dienstleistung“  anfangs gar nicht zugetraut hätten.

 
Hier ein Rechenbeispiel aus dem ganz normal  Studioalltag:

„Ein durchschnittliches Kosmetikstudio hat ca. 120 bis 160 Kundinnen im Monat in der Kabine. Bei einem Umsatz pro Kopf von lediglich ca. 25-35 Euro und einem Produktverkauf von ca. 800 Euro ergibt sich problemlos ein monatlicher Gesamtumsatz von ca. 5.500 Euro.


Dies ist angesichts der dagegen stehenden Ausbildungs- und Investitionskosten schon eine der lukrativsten Beauty-Dienstleistungen überhaupt. Auch hier ein Rechenbeispiel:
Ausbildung über 2 Tage gesamt Gebühren: 450 Euro Startereinkauf (Erstausstattung für Kabine und Verkauf) ab ca. 300 Euro =  ca.  2.600 Umsatz.


Kein Wunder, dass die Nachfrage nach entsprechenden Ausbildungen ständig wächst. Im romantischen Berg am Starnberger See, umgeben von den Alpenvorläufern, gründete Dagmar Schwab 2008 ihr Unternehmen Hala Schekar. Waren anfangs die Verwaltung und die Seminarräume noch in einem Gebäude untergebracht so reicht das seit längerem  nicht mehr aus. Mittlerweile sind die Verwaltung und die Lagerhallen in einem separaten Gebäude in der Nähe untergebracht. „Anders ging es nicht mehr“ berichtet die attraktive Firmenchefin. Die Ausbildungen werden inzwischen so stark nachgefragt, dass es sogar nötig war flächendeckend Ausbildungsstandorte einzurichten .

 

Hala Schekar Sugaring meets Franchise.

 

Das neue Partnerprogramm von Dagmar Schwab steht bereits in den Startlöchern und auch dafür melden sich schon erste Interessentinnen.


Wir dürfen gespannt sein auf die ersten Referenzstudios in deutschen Metropolen.

 


Weitere Informationen: www.halaschekar.de

 

 

Kontaktadresse

Hala Schekar ®

Dagmar Schwab

Dorfwiesn 6
82335 Berg am Starnberger See

 

Tel:   +49 8171 345077
Fax:  +49 8171 345078


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